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Forum Mitwelt


Wir stehen an einem kritischen Punkt der Erdgeschichte


Entweder bilden wir eine globale Partnerschaft, um für die Erde und füreinander zu sorgen, oder wir riskieren, uns selbst und die Vielfalt des Lebens zugrunde zu richten.


Klaus Michael Meyer Abich schreibt in seinem Buch:
"Wege zum Frieden mit der Natur"
Um den Frieden mit der Natur zu konkretisieren, bedarf es einer Wandlung des Denkens in allen Lebensbereichen. (....) Ich (wir) möchte (n) diejenigen bestärken, die Verhältnis zur natürlichen Mitwelt den Frieden suchen.

Mit jenem Teilbereich der Lebenswirklichkeit, der sogenannten "Umwelt" und den darauf abgestellten "Umweltschutz" kann "Mann" oder "Frau" sich befassen - oder auch nicht - aber unabhängig von der alles umfassenden Mitwelt, können wir Menschen, wie auch alle andere Lebewesen, keine einzige Sekunde überleben.

Wenn wir zur Bewahrung der Artenvielfalt von "Mutter Erde" beitragen wollen, ist es unverzichtbar, daß wir uns der Vernetzung mit allen anderen Lebensformen und den Naturkräften bewußt werden und danach unser Handeln ausrichten. Es geht ja längst nicht mehr um uns Menschen, sondern um das Leben insgesamt.

Wenn wir als Menschen das Problem des Überlebens nicht lösen können, wird am Ende niemand mehr da sein, der das Problem auch nur formulieren könnte.

Deshalb ist auch Ökologie nicht irgendeine, vernachlässigbare Nebensache, sondern bei ihr es geht buchstäblich um alles, denn:

Ökologie ist die Lehre von der Einheit des Lebens,
Abhängigkeit aller Lebewesen voneinander
und ihren Beziehungen zu ihrer Mitwelt.



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Wenn die Grenzen des Wachstums erreicht sind


Da wird nun von ratlosen Politikern versucht, mit noch mehr Verschuldung weiteres Wirtschaftswachstum zu erzwingen, koste es was es wolle. Dass es aber auf dieser begrenzten Erde mit ihren begrenzten Ressourcen weder ein unbegrenztes Wirtschafts- noch ein unbegrenztes Bevölkerungswachstum geben kann, haben offenbar bisher nur wenige begriffen.
Kommerzielle Globalisierung bedeutet skrupellose Ausplünderung des Menschen einschließlich seiner gesamten Mitwelt, die von den meisten Menschen gemäß dem anthropozentrischen Weltbild noch immer zur bloßen Umwelt des Menschen herabgestuft wird.
Inzwischen regiert Geld die Welt und das nicht erst seit gestern.
In der Erklärung anlässlich der Gründung der internationalen Bankenallianz 1913 in Paris heißt es:
"Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat...
Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königstümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern den ganzen Erdball erstreckt."

Nathan Rotschild, der nach 1820 die Bank von England kontrollierte, konnte darum erklären:
"Mir ist egal welche Marionette auf dem englischen Thron sitzt und das britische Weltreich regiert. Ich kontrolliere die Geldmenge. Und wer die britische Geldmenge kontrolliert, kontrolliert auch das britische Empire."
Was zu Rotschilds Zeiten aber noch national und regional begrenzt war, hat nun im Zeitalter der kommerziellen Globalisierung Dimensionen angenommen, die das Schlimmste erahnen lassen.
Weil die Organe der kommerziellen Globalisierung längst die Fundamente der traditionellen Kulturen und Strukturen unterminiert haben, werden die unterwanderten Völker von ihren Politikern und Medien weder informiert noch aufgeklärt.

Wer weiß schon, daß:

- zwei Billionen Dollar täglich auf den internationalen Devisenmärkten gehandelt werden. 100 mal mehr, als das Handelsvolumen aller Aktienmärkte auf der Welt zusammen;
- sich nur 2% dieser Devisentransaktionen auf die Realwirtschaft beziehen;
- die Banken noch immer kompliziertere Produkte erfunden haben, die sie selbst nicht mehr durchschauten und ihre Kunden noch weniger;
- diese Produkte weltweit verkauft wurden mit der Aussicht, daran jährlich 10 bis 15% zu verdienen, frei nach dem Motto: ich produziere etwas, was nichts wert ist, und verkaufe es einem anderen teuer, der es einem anderen noch teurer verkauft;
- nach Angaben der Bank für internationalen Zahlungsausgleich sich die Derivatgeschäfte im Jahr 2007 weltweit auf 681 Billionen Dollar beliefen?

Was sich da abgespielt hat und noch immer abspielt, ist geradezu absurd.
Aber nicht nur die gierigen und machtbesessenen Absahner aus der Wirtschafts- und Finanzwelt, sondern wir alle sollten uns von der lächerlichen Vorstellung befreien, dass das ganze Universum eine Veranstaltung um unserer selbst willen sei.
Nur so werden wir auch zu erkennen in der Lage sein, dass es ein folgenschwerer Irrtum war, die alles umfassende Mitwelt zur bloßen Umwelt des Menschen herabzustufen und skrupellos auszuplündern.
Helmut Friedrich
www.forum-mitwelt.de



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